Ein Begriff, verschiedene Theorien

Eigentlich tappen die Historiker noch immer im Dunkeln, wenn es um die Frage geht, seit wann es das Schafkopfspiel überhaupt gibt, und woher der Name stammt. Bekannt ist nur, dass sich Landsknechte im 16. und 17. Jahrhundert mit Kartenspielen die Zeit vertrieben haben. Diesen Männern ist es auch zu verdanken, dass Kartenspielen, das ja ein Privileg des Adels war, zum Volksvergnügen für jeden Stand wurde. Und wenn noch weiter zurück geschaut wird, dann wird der Urahn aller Kartenspiele, nämlich „Tarock“ entdeckt. Diese Spielart entstand vor 1450 in Italien und verbreitete sich während der Habsburger Monarchie in Mitteleuropa. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit, vermutlich im 17. und 18. Jahrhundert, das Schafkopfspiel. Aus diesem entstand im Laufe der Zeit das Kartenspiel Skat , das von drei Spielern gespielt wird und sonst vor allem durch den Reizprozess abweicht. Ein anderer Ableger ist das so genannte Doppelkopf , ein höchst amüsantes Kartenspiel, das mit 2! Kartenblättern ohne 7 und 8, also mit 48 Karten auf vier Spieler verteilt gespielt wird.
. Ein anderer Urahn für die Spielart, so wird vermutet, könnte das Karnöffel-Spiel sein. Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde das Spiel in Nördlingen im Jahre 1426. Die Verteilung der Trümpfe war ähnlich wie beim Schafkopfen. So wurde der Landknecht „Karnöffel“ genannt, und war als Unter die höchste Karte im Spiel. Er konnte nicht nur den Ober stechen, sondern auch die restlichen Kartengrößen seiner Zeit wie “Kaiser” oder “Papst”. Unsere Freunde in Österreich spielen hingegen Schnapsen oder auf Bauernschnapsen , das sich zwar in Kleinigkeiten unterscheidet, aber wichtige Apeskte wie Trumpf oder die Werte der Karten sind faszinierenderweise bei allen diesen Spielen exakt gleich.

Ein Begriff, verschiedene Theorien weiter lesen…

Geposted von Jan am Aug 10, 2010

Schafkopf: Vor dem Spiel - Die Grundlagen

Unser Vorsitzender möchte uns für das heutige stattfindende Schafkopfturnier die Grundregeln bis zum Spielbeginn erläutern. Nicht mit dem französischen, sondern dem deutschen Blatt spielen wir heute bei dem außerordentlichen Turnier. Wir werden mit dem Kartenspiel, das aus 36 Karten und den vier Farben Eichel, Blatt, Herz und Schellen besteht, spielen. Wenn wir Schafkopfen mit vier Personen spielen, meint er, dann, werden die vier Sechser herausgenommen, somit sind dann 32 Karten im Spiel.

Schafkopf: Vor dem Spiel - Die Grundlagen weiter lesen…

Geposted von Jan am May 14, 2010

Schafkopf-Basics

Nicht nur in Bayern, sondern in vielen anderen Gebieten in Deutschland wird Schafkopf gespielt. Mittlerweile ist das Kartenspiel sogar bei den Preußen sehr beliebt, und hat Einzug gehalten in den Herzen vieler passionierter Kartenspieler. Das ist aber überhaupt kein Wunder, denn die Spielregeln sind schnell gelernt. Außerdem ist Schafkopf spielen spannend, eine gute Stimmung kommt auf, und ein Anreiz zum Gewinnen ist vorhanden, vor allem wenn um Geld gespielt wird.
Im Gegensatz zu Black Jack oder Poker unterliegt das Schafkopfen nicht dem Glücksspiel, obwohl das Kartenglück beim Spiel eine sehr große Rolle spielen kann. Denn dabei hat schon manch einer schönes Taschengeld gewonnen, wenn ein guter Tag erwischt worden ist. Das bayrische Kultspiel ist völlig legal, und fällt auch im gesetzlichen Sinne nicht in die Kategorie „Glücksspiel“. Aus diesem Grund ist es auch in aller Öffentlichkeit erlaubt, eine Partie Schafkopf um Geld zu spielen.

Schafkopf-Basics weiter lesen…

Geposted von Jan am Apr 20, 2010

Schafkopf im Web 2.0

Obwohl das Schafkopfen ein urbayerisches Kartenspiel ist und auch eine lange “offline”-Tradition hat kann man sagen, dass es nun endgültig im Internet angekommen ist und heutzutage auch Schafkopf online als ein wichtiger Bestandteil bayerischer Kultur angesehen werden kann. Damit hat sich das weithin bekannte Bonmot des Bayernlandes als Land der Laptops und Lederhosen von Roman Herzog auch auf diese Weise bewahrheitet. Denn heutzutage sitzt man nicht mehr nur in der Lederhosen an Stammtischen, sondern auch vor dem heimischen Laptop, um Schafkopf online zu spielen. Heute sollen hier deshalb ein paar wichtige Webseiten vorgestellt werden, die man unter dem Schlagwort Web 2.0 zusammenfassen kann.

Schafkopf im Web 2.0 weiter lesen…

Geposted von Jan am Sep 09, 2009

Die Glokalisierung des Schafkopf

Bereits im letzten Artikel über das Schafkopfen online und den entsprechenden Boom, der durch das Internet ausgelöst wurde, sollen heute ein paar interessante Aspekte beleuchtet werden, die zeigen, warum dieses doch sehr lokale Phänomen nun auch weltweit gespielt wird. Man findet Schafkopfer im Internet wirklich auf der ganzen Welt, was diese Schafkopfer-Karte sehr eindrucksvoll zeigt. Zunächst muss man festhalten, dass Schafkopfen wirklich ein sehr bayerisches Phänomen ist und bis vor kurzer Zeit außerhalb von Bayern kaum gespielt wurde.

Die Glokalisierung des Schafkopf weiter lesen…

Geposted von Jan am Aug 13, 2009