Schafkopf-Basics

Nicht nur in Bayern, sondern in vielen anderen Gebieten in Deutschland wird Schafkopf gespielt. Mittlerweile ist das Kartenspiel sogar bei den Preußen sehr beliebt, und hat Einzug gehalten in den Herzen vieler passionierter Kartenspieler. Das ist aber überhaupt kein Wunder, denn die Spielregeln sind schnell gelernt. Außerdem ist Schafkopf spielen spannend, eine gute Stimmung kommt auf, und ein Anreiz zum Gewinnen ist vorhanden, vor allem wenn um Geld gespielt wird.
Im Gegensatz zu Black Jack oder Poker unterliegt das Schafkopfen nicht dem Glücksspiel, obwohl das Kartenglück beim Spiel eine sehr große Rolle spielen kann. Denn dabei hat schon manch einer schönes Taschengeld gewonnen, wenn ein guter Tag erwischt worden ist. Das bayrische Kultspiel ist völlig legal, und fällt auch im gesetzlichen Sinne nicht in die Kategorie „Glücksspiel“. Aus diesem Grund ist es auch in aller Öffentlichkeit erlaubt, eine Partie Schafkopf um Geld zu spielen.

Doch wer das beliebte Spiel aus Bayern nicht kennt, der sollte sich – bevor er das erste Mal eine Partie spielen möchte – eingehend mit den Regeln vertraut machen. Ein Anfänger sollte unbedingt beachten, dass das Spiel aus vielen verschiedenen Varianten besteht. Schafkopf ist nicht aus einem straffen Korsett geschaffen, mit Spielvarianten die unbedingt einzuhalten sind. Denn es ist eigentlich nur ein Grundgerüst vorhanden, dieses kann dann durch verschiedene Zusatzspiele erweitert werden. Natürlich ist es wichtig, dass die Kartenrunde sich zu Beginn über die Spielregeln beim Schafkopfen einig wird. Sonst kann aus der lustigen Kartenrunde ein heftiger Streit entfacht werden, der manchmal auch nicht so schnell wieder eine Versöhnung bringt.
Ganz gleich, für welche Variante die vier Schafkopf Spieler sich am Ende entscheiden, die Anleitung bleibt immer gleich. Doch je besser ein Spieler die Regeln kennt, desto mehr ist dieser auch im Vorteil. Wird bei der Partie um Geld gespielt, sollte ein erfahrener Spieler auch wissen, wie die Tarife und Gewinne errechnet werden. Denn oft ist es der Fall, dass derjenige beim Schafkopf spielen, am Ende selbst bezahlen muss